Ausstellung zur Fairen Woche 2026 im Heimatmuseum Sinzig

„Fair Handeln – Vielfalt erleben!“ lautet das Motto der diesjährigen Fairen Woche. Dabei steht der Erhalt von Vielfalt im Mittelpunkt. Die Fairtrade-AG im Bürgerforum Sinzig greift dieses Thema auf und präsentiert eine eindrucksvolle Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Heimatmuseum der Stadt Sinzig. Die Vernissage findet am 11. September um 15 Uhr im Schloss Sinzig statt. Interessierte sind herzlich eingeladen, die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Museums bis zum 4. Oktober zu besuchen.
Die Ausstellung zeigt Fotografien des internationalen Think-Tanks SLYCAN Trust aus Sri Lanka. Die gemeinnützige Organisation beschäftigt sich mit den Folgen des Klimawandels und nachhaltiger Entwicklung in Afrika und Asien. Die Bilder stammen von lokalen Fotografen aus Ghana, den Malediven, Sri Lanka und Uganda und dokumentieren die Auswirkungen des Klimawandels auf Mensch, Natur und Kultur.


Klimawandel bedroht Gemeinschaften und Kulturen

Die Fotografien veranschaulichen, wie der Klimawandel nicht nur Umweltbedingungen, sondern auch soziale und kulturelle Strukturen verändert. Jahrhundertealte Traditionen, Handwerk und Gemeinschaften sind durch Dürren, Überschwemmungen, Schädlinge und Stürme zunehmend gefährdet. Besonders betroffen sind Länder, die selbst kaum zur globalen Klimaerwärmung beigetragen haben, aber unter dem Anstieg des Meeresspiegels und den zerstörerischen Folgen leiden.


Fairer Handel als ein Lösungsansatz

Der Faire Handel setzt genau hier an: Er unterstützt Produzentinnen und Produzenten bei klimaschonender Produktion und fördert faire Handelsbedingungen. Handelspartner erhalten Hilfe bei der Anpassung an veränderte Umweltbedingungen und die Vielfalt von Anbauarten und Sorten wird gefördert. Für die Produkte wird ein fairer Preis gezahlt, um soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit zu sichern.
Konsumenten in Sinzig können aktiv zum Erhalt der Vielfalt beitragen, indem sie faire Produkte kaufen. Diese sind an bekannten Fair-Handels-Siegeln wie Fairtrade, GLOBO, El Puente, GEPA oder Weltpartner erkennbar. Die Waren sind im lokalen Handel sowie im Weltladen Remagen-Sinzig erhältlich.

Bild (Anthony Atiko, SLYCAN Trust): Durch den Klimawandel zerstörtes Haus in Uganda

Fairer Sinziger Stadtkaffee beim Tag der Vielfalt

Am Tag der Vielfalt in Sinzig konnten Besucher 150 Tassen fairen Stadtkaffee genießen. Die Fairtrade-AG im Bürgerforum Sinzig bot außerdem fairen Kakao an, der besonders bei Kindern und einigen Erwachsenen großen Anklang fand. Begleitend informierten ausgelegte Materialien und Gespräche über die Vorteile des Fairen Handels.

Fairer Handel in Sinzig erfreut sich wachsender Bekanntheit

Viele Bürgerinnen und Bürger der Fairtrade-Stadt Sinzig sind inzwischen mit den positiven Effekten des Fairen Handels vertraut. Er unterstützt die Produzentinnen und Produzenten dabei, Sorten- und Artenvielfalt zu erhalten und sichert ihnen gleichzeitig einen auskömmlichen Lohn. Dieses Bewusstsein trägt zur regionalen Wertschätzung der fairen Produkte bei.

Hohe Qualität und breite Verfügbarkeit fairer Produkte

Fair gehandelte Lebensmittel zeichnen sich durch hohe Qualitätsstandards und guten Geschmack aus. Verbraucher in Sinzig können sich täglich von diesen Vorteilen überzeugen. Die Produkte sind inzwischen nicht mehr nur in Weltläden erhältlich, sondern auch in vielen Discountern vor Ort. Beim Einkauf sollten Kunden auf anerkannte Fairhandels-Siegel wie „Fairtrade“, „Gepa“, „El Puente“ oder „Rapunzel Hand in Hand“ achten.

Fairer Stadtkaffee bereichert den Einkaufskorb

Mit dem fairen Stadtkaffee bietet Sinzig nicht nur ein schmackhaftes Getränk, sondern fördert auch nachhaltigen Konsum. Die Integration fair gehandelter Produkte stärkt die Vielfalt im regionalen Einzelhandel und unterstützt zugleich globale Nachhaltigkeitsziele. So trägt der Faire Handel in Sinzig aktiv zu einer bewussteren Einkaufsentscheidung bei.

Bild (Hardy Rehmann): Claudia Thelen, Renate Adams und Monika Mombauer am Stand der Fairtrade-AG mit fairem Kaffee und Kakao

Faire T-Shirts am Bad Bodendorfer Marktfest

Eine schöne Atmosphäre, interessierte Menschen und gute Gespräche, das finden die Besucherinnen und Besucher neben vielen Waren auf dem Bad Bodendorfer Freitagsmarkt. Gerne beteiligte sich die Fairtrade-AG im Bürgerforum Sinzig in den letzten Jahren auf dem Freitagsmarkt mit einem Stand. Da lag es natürlich nahe, sich auch in diesem Jahr wieder am Marktfest zu präsentieren. Dieses Mal gab es nicht nur fair produzierte Lebensmittel und Nützliches für Haus und Küche, sondern auch fair produzierte T-Shirts aus Bio-Baumwolle im Angebot. „Mit jedem verkauften Fairtrade-Produkt machen wir den Welthandel ein Stück sozialer, gerechter und umweltfreundlicher“, teilen die Aktiven der Fairtrade-AG mit. „Der Kauf von fair produzierter Kleidung unterstützt unter anderem die Näherinnen in den Hersteller-Ländern, die ansonsten unter prekären Arbeitsbedingungen und zu geringen Löhnen leiden.“

Bild (Renate Adams): Sigrid Saak, Rudi Kirwald und Monika Mombauer am Stand der Fairtrade-AG beim Marktfest in Bad Bodendorf

Fairtrade macht mit beim Mitmach-Markt

Mit vielen Informationen und dem neuen Flyer beteiligte sich die Fairtrade-AG im Bürgerforum Sinzig beim Mitmach-Markt am 9. Mai. Der Markt auf dem Kirchplatz in Sinzig war gut besucht und es gab viel zu entdecken. So war für die Aktiven der Fairtrade-AG klar: „Dabei sein ist alles!“ Schließlich ist es der AG eine Herzensangelegenheit, viele Bürgerinnen und Bürger über einen gerechten Welthandel zu informieren. Doch Information ist nur der erste Schritt – im zweiten folgt dann die Überzeugung, faire Waren auch zu kaufen. Woran man faire Waren erkennt und wo sie zu finden sind, ist im neuen Flyer dem „Fair-Führer“ nachzulesen. Die Fairtrade-AG freut sich über jeden Kauf eines fairen Produktes, führt es doch zu einem besseren Einkommen der Produzenten im globalen Süden. Dies verhindert ausbeuterische Arbeitsbedingungen und Kinderarbeit und gibt auch jungen Menschen eine Perspektive in ihrem Heimatland.

Mit dem Frühstück einmal um die Welt

Bananen aus Ecuador, Mangos von den Philippinen, Orangensaft aus Brasilien, Kaffee aus Mexiko, Tee aus Sri Lanka, Kakao von der Elfenbeinküste… Mit einem Frühstück lässt sich fast die ganze Welt bereisen. Das lernten die Kinder der Janusz-Korczak-Schule mit Klassenlehrerin Karin Dörfler sehr anschaulich bei einem „Fairen Frühstück“ kennen. Jasmin Sani und Rudi Kirwald von der Fairtrade-AG im Bürgerforum Sinzig besuchten die Klasse und brachten ein Frühstück mit. Hauptthema war an diesem Tag der Kakao, der bei allen Kindern sehr beliebt ist. Vom Anbau bis zur Ernte und der Verarbeitung zu Kakaopulver und Schokolade erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler den langen Anbau- und Verarbeitungsprozess in gemeinsamer Gruppenarbeit. Besonders bei dem Anbau des Kakaos und der Ernte auf den Plantagen stießen die Kinder schnell auf das Thema Kinderarbeit. Da die afrikanischen oder südamerikanischen Bauern in der Regel zu wenig verdienen, müssen die Kinder oft mitarbeiten und können deshalb nicht zur Schule gehen.

Hier wurden schlimme Zustände offenbar. Die wurden von den Schülern anhand vorhandener Materialien deutlich erkannt und benannt: als Form unmenschlicher Ausbeutung. Dagegen wendet sich die Fairtrade-Initiative, deren Projekte und Erfolge seit einiger Zeit immer bekannter werden. Dennoch ist weitere Information notwendig.

Die Schüler erarbeiteten, wie die Bauern in den Anbauländern Kooperativen gründen und mit Hilfe von fairen Handelsorganisationen wie zum Beispiel „Fairtrade“ gesonderte Handelswege nutzen. Dadurch erzielen sie bessere Preise und können insgesamt ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen verbessern. Zudem ist bei den fairen Handelsorganisationen Kinderarbeit verboten. Da stand nun auch die Frage im Raum: „Was können wir zu einem gerechteren Welthandel beitragen?“ Hier zeigten Jasmin Sani und Rudi Kirwald die Möglichkeit auf, im örtlichen Handel faire Produkte einzukaufen. „Die finden sich mittlerweile in fast allen Geschäften und auch in den Discountern“, erläuterte Jasmin Sani. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren dann ganz praktisch, wie sie faire Produkte an Hand von Logos erkennen können. Der Unterricht in der Janusz-Korczak-Schule endete mit einem „Fairen Frühstück“ mit fair gehandelten Produkten, wobei der Kakao in mehreren Variationen im Mittelpunkt stand.

Bild (Stefanie Küster): Jasmin Sani und Rudi Kirwald von der Fairtrade-AG Sinzig mit der Klasse von Karin Dörfler (sitzend) der Janusz-Korczak-Schule beim „Fairen Frühstück“.

Fair in den Sinziger Frühling gestartet

Wie in den letzten Jahren hat sich die Fairtrade-AG im Bürgerforum wieder am Sinziger Frühlingserwachen beteiligt. „Am meisten Spaß macht der Kontakt zu den Besucherinnen und Besuchern des Marktes. Da gibt es immer gute Gespräche und viele Leute sind nicht nur an den besonderen Waren, sondern auch an den Hintergründen des Fairen Handels interessiert“, freuten sich Monika Mombauer, Winfried Bleffert und Rudi Kirwald. „Das ist eine schöne Bestätigung für unsere ehrenamtliche Tätigkeit und ermutigt uns, uns weiterhin für einen gerechten Welthandel einzusetzen“. Mit vielen verkauften fairen Waren konnten die Aktiven einen guten Erfolg verbuchen und damit zur Stärkung des Fairen Handels beitragen. „Da sind wir beim nächsten Stadtfest gerne wieder dabei“, ist Rudi Kirwald überzeugt. Angeboten wurden neben den bekannten fairen Waren wie Kaffee, Kakao, Tee, Gewürze und Schokolade auch aktuelle Osterwaren und Gartenzubehör. Die kostenfreien Rezepthefte von Fairtrade Deutschland waren eine schöne Ergänzung zum Angebot. Eine kleine Premiere gab es ebenfalls: „Die neuen Flyer der Fairtrade-AG mit vielen Informationen zum Fairen Handel und der Fairtrade-Stadt Sinzig sind sehr gut angekommen“, teilte Monika Mombauer mit.

Bild (Monika Weber-Lambert): Monika Mombauer und Rudi Kirwald am Fairtrade-Stand beim Sinziger Frühlingserwachen

Faire Rosen und Sinziger Stadt-Kaffee für die Barbarossaschule

Sehr herzlich begrüßte die Leiterin der Barbarossaschule, Frau Erlekampf, am 10. März die Fairtrade-AG. Anlass des Besuches war der Internationale Weltfrauentag, an dem die Fairtrade-AG seit vielen Jahren fair gehandelte Rosen verschenkt. Der Beigeordnete der Stadt Sinzig, Volker Thormann, begrüßte die Lehrerinnen der Barbarossaschule im Namen der Fairtrade-Stadt Sinzig und erläuterte: „Die Stadt trägt nunmehr seit 11 Jahren den Titel Fairtrade-Stadt und muss dies auch alle zwei Jahre von Fairtrade Deutschland rezertifizieren lassen. Dazu werden in der Stadt Aktionen und Veranstaltungen zum Fairen Handel durchgeführt.“ Im Anschluss erläuterte Renate Adams von der Fairtrade-AG die Motivation zu der Aktion am Weltfrauentag: „Wir möchten hiermit die sehr engagierte Arbeit von Frauen in Sinzig würdigen und gleichzeitig auf die Arbeitssituation von Frauen im globalen Süden aufmerksam machen, die für uns viele Waren herstellen. Eine Win-Win-Situation für Frauen hier und im globalen Süden! Fairtrade hat das Ziel, die Arbeits- und Lebensbedingungen der Beschäftigten zu verbessern. Dazu gehören feste Arbeitsverträge, ein existenzsichernder Lohn, Versammlungs- und Gewerkschaftsfreiheit, Mutterschutz, klare Arbeitszeitregelungen sowie Schutzkleidung und Trainings zum sicheren Umgang mit Chemikalien. Für die Farmen gelten außerdem strenge Umweltkriterien. Auch aus ökologischer Sicht ist es sinnvoll, sich für Blumen aus dem Süden zu entscheiden. Trotz Luftfrachttransport haben beispielsweise Fairtrade-Blumen aus Äthiopien und Kenia eine wesentlich günstigere Energie- und CO2-Emissionsbilanz als einheimische Rosen. Das belegen verschiedene unabhängige Studien. Grund ist das wärmere Klima in den Ländern in Äquatornähe. Auf beheizte Gewächshäuser mit einem hohen Energieverbrauch kann somit verzichtet werden.“ Monika Mombauer und Sigrid Saak übergaben den Lehrerinnen und Lehrern noch den fairen „Sinziger Stadtkaffee“ sowie fair gehandelten Tee und Gebäck aus dem Weltladen Remagen-Sinzig. Rudolf Kirwald machte auf das Angebot der Fairtrade-AG aufmerksam, ein Faires Frühstück in einer Klasse der Barbarossaschule durchzuführen: „Das ist eine kleine Geographie-Stunde, die die Kinder darauf aufmerksam macht, dass viele Produkte, die wir täglich nutzen, aus vielen Ländern der Welt kommen, wo auch Kinderarbeit oft noch üblich ist.“  Mit einem Wunsch verabschiedeten sich die Fairtrade-Aktiven: „Mit einem Produkt aus Fairem Handel pro Einkauf, können wir alle dazu beitragen, den Welthandel ein Stück gerechter zu machen.“

 

Bild (Thomas Krupa, Barbarossaschule): Die Lehrerinnen und die Leiterin der Barbarossaschule mit dem Beigeordneten der Stadt und der Fairtrade-AG

 

 

Fairtrade-AG beim Internationalen Weltfrauentag in Sinzig

 

Verbindungen machen stark – und so ist es nicht verwunderlich, dass sich Frauen gemeinsam ermutigen und unterstützen. Anlass war, wie in jedem Jahr, am 8. März der Internationale Weltfrauentag. Für die Fairtrade-AG im Bürgerforum Sinzig ist es nun schon eine Tradition, fair gehandelten Rosen an Frauen in verschiedenen Institutionen zu verschenken. Am diesjährigen Weltfrauentag beteiligte sich die Fairtrade-AG im Rathaus bei einem Treffen unter dem Titel „Sinziger Frauen – gestern und heute“. Dazu hatte das Frauennetzwerk Merida e.V. in Kooperation mit der Stadt Sinzig, dem HeimatMuseum Schloss Sinzig, dem Haus der offenen Tür (HoT), dem Beirat für Migration und Integration sowie der Bildungslandschaft (BILA) Sinzig eingeladen. Damit wurden engagierte Frauen zusammengeführt, die sich für Frauenrechte, Bildung, Völkerverständigung, Dialog, Vielfalt, Demokratie und Gleichstellung einsetzen. Der weit über die Stadt Sinzig aktive Verein Merida hat den Frauentag mit einem großen Buffett für ein interkulturelles Fastenbrechen bereichert und somit auch den Einblick in andere Kulturen aus kulinarischer Sicht eröffnet. Doch Merida steht nicht nur für die „kulinarische Völkerverständigung“, sondern engagiert sich in vielen gesellschaftlichen Bereichen: unter anderem für Frauenrechte, Gleichberechtigung und Bildung. Seit 2006 verteilt Songül Erdem von Merida am Weltfrauentag Rosen an Frauen. Da hat sich gleich eine Gemeinsamkeit zur Fairtrade-AG ergeben, die ebenfalls seit vielen Jahren Rosen aus fairem Handel an Frauen verschenkt: die Vernetzung zwischen Merida und der Fairtrade-AG hat sogleich begonnen! So konnte sich auch die Fairtrade-AG mit einem kleinen Vortrag zu den Grundlagen und Zielen des Fairen Handels in den gelungenen Frauentag einbringen und allen Frauen eine fair gehandelte Rose überreichen. „Wir möchten hiermit die sehr engagierte Arbeit von Frauen in Sinzig würdigen und gleichzeitig auf die Arbeitssituation von Frauen im globalen Süden aufmerksam machen, die für uns viele Waren herstellen. Eine Win-Win-Situation für Frauen hier und dort. Fairtrade hat das Ziel, die Arbeits- und Lebensbedingungen der Beschäftigten zu verbessern. Dies geschieht unter anderem durch existenzsichernde Löhne, Arbeitsschutz, geregelte Arbeitszeiten und Mitbestimmung,“ erläutert Renate Adams von der Fairtrade-AG und bedankte sich für den konstruktiven und gelungenen Weltfrauentag.

 

Bild (Berit Kokott): Die Frauen des Internationalen Weltfrauentages im Sinziger Rathaus mit fair gehandelten Rosen.

Erlös aus Kakaoverkauf geht nach Ouagadougou

„Was gut angekommen ist, wird wieder gemacht“, waren sich die Aktiven der Fairtrade-AG im Bürgerforum Sinzig e.V. einig. Schnell war der Entschluss gefasst und auf dem Sinziger Adventsmarkt 2025 wurde zum zweiten Mal heißer Kakao aus Fairem Handel angeboten. Dabei wurde ein Erlös von 150 Euro erwirtschaftet, der wie im letzten Jahr an den Verein AMPO International e.V. gespendet wird. Der Kontakt zu dem Verein kam durch Ingo Binnewerg zustande, der die Gründerin von AMPO – Katrin Rohde – persönlich kannte. Auch um noch einmal an Ingo Binnewerg zu erinnern, der den Fairen Handel viele Jahre in Sinzig vorangebracht hat, war klar: „Wir spenden den Erlös wieder an AMPO International e.V.“ „Der Verein unterstützt die Einrichtungen von AMPO (Verein Managré Nooma zum Schutz von Waisenkindern) in Ouagadougou, der Hauptstadt Burkina Fasos. Dort fördert er unter anderem Kinder, die Halb- oder Vollwaisen sind, gibt ihnen Schutz, Nahrung, Unterkunft, eine schulische Ausbildung und psychologische Unterstützung.“ (Text leicht verändert aus: www.ampo-intl.org.) „Die Förderung solcher Projekte beugt einer Fluchtbewegung vor, die die Menschen in eine unwürdige Zukunft treibt, und zeigt ihnen Perspektiven im eigenen Land auf. Denn Burkina Faso braucht das Potential junger und gut ausgebildeter Menschen für seine Zukunft,“ war Ingo Binnewerg von den Erfolgen vor Ort überzeugt. Die Fairtrade-AG unterstützt mit dem Verkauf Fairer Waren und Spenden aus Aktionen einen gerechten Welthandel und hilft damit dabei, vielen Familien im globalen Süden ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Interessierte, die gerne an einer sinnvollen ehrenamtlichen Tätigkeit mitwirken möchten, können sich bei Aktionen der Fairtrade-AG im Bürgerforum Sinzig beteiligen (Mail an: fair@fairtrade-sinzig.de).

Bild (von AMPO International e.V. zum Abdruck freigegeben) Kinder der AMPO-Schule in Ouagadougou

Fairtrade am Adventsmarkt

Wunderschöne Weihnachtsartikel und Leckereien aus Fairem Handel waren wieder auf dem Sinziger Adventsmarkt zu finden. Wie in den Jahren zuvor, beteiligten sich die Aktiven der Fairtrade-AG im Bürgerforum mit einem Fairen Stand. Neben den fairen Waren schenkten sie auch noch leckeren fairen Bio-Kakao aus. Bei den Besucherinnen und Besuchern des Adventsmarktes kam das Angebot gut an. So füllen nun Faire Waren das ein oder andere Geschenkpaket unter den Weihnachtsbäumen. „Ein Plus für einen gerechten Welthandel! Davon profitieren nicht nur die Beschenkten hier, sondern auch die Produzentinnen und Produzenten im globalen Süden“, weiß Jasmin Sani.

Bild (Renate Adams): Claudia Thelen, Rudolf Kirwald, Max Seibert und Jasmin Sani